Über Saftkuren, Energiebällchen und bewusste Ernährung!

Wie versprochen erwartet Euch hier der 2. Teil des Interviews mit den beiden Saftexperten der Bremer Saftmanufaktur „pressgut“. Erfahrt mehr darüber, wie der perfekte Start in eine Saft-Detox-Kur aussieht, wie Energiebällchen den Tag retten können und wie sich das grundsätzliche Ernährungsbewusstsein verändert (hat). Wer Teil 1 verpasst hat, HIER könnt Ihr ihn nachlesen.

Action…

Jana: Wenn nun ein Neukunde zu Euch kommt und die angesprochene Detoxkur ergattert oder über den Onlineshop bestellt, gebt ihr dann konkrete und individuelle Empfehlungen?

Thomas: Ja, auf jeden Fall! Grundsätzlich empfehlen wir erstmal mit einem Safttag ohne feste Nahrungsaufnahme zu beginnen, um zu schauen, wie der Körper darauf reagiert. In einer kurzen Abfrage erfahren wir alle wichtigen Informationen über den Kunden und können ihn dadurch optimal bzgl. der Saft- und Suppenauswahl beraten. Außerdem gibt es immer eine Vorbereitungsmail, in der die wichtigsten Umsetzungstipps beschrieben werden. Alle Flaschen werden zudem mit kleinen Uhrzeit-Aufklebern versehen, die dabei helfen, die optimale Reihenfolge der Produkte zu finden. Das ist aber immer nur eine Empfehlung – die Entscheidung trifft der Kunde natürlich selbst.

Astrid übernimmt: Als Notfallreserve geben wir immer noch 2 Energiebällchen dazu. Wenn dann irgendwann am Tag der unbändige Drang aufkommt etwas kauen zu müssen, um dem Körper zu signalisieren „Du verhungerst nicht“, dann ist das eine gute Alternativen zu möglichen Heißhungerfallen. Viele nehmen die Sättigung erst über das Kauen war. Es gibt Menschen, die brauchen das überhaupt nicht, aber es gibt ganz viele, die das Kauen als Erfüllung der Nahrungsaufnahme benötigen, um sich satt zu fühlen.

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Jana: Wie genau verschickt ihr Eure Ware? Da ihr keine haltbarmachenden Zusatzstoffe- oder Verfahren verwendet, ist dieser Punkt doch sicher besonders kritisch oder?

Thomas: Ja, das stimmt. Deswegen werden alle Flaschen in einem Thermokarton mit Kühlpacks per Overnight Kurier verschickt. Diese werden nachmittags abgeholt und sind am nächsten Tag bis spätestens 10.30 Uhr beim Kunden.

Astrid ergänzt: Zudem wird der Saft ganz frisch nach Bestellung produziert, so dass der Kunde die komplette Haltbarkeit auszunutzen kann.

 

Jana: Astrid, wie schon kurz angesprochen ist das Thema „Ernährung“ auch in Deinem Job ein großes. Wie intensiv bindest Du Eure Produkte in das Personal Training ein?

Astrid: Die Idee ist in der Tat auch ein bisschen mit meinen Kunden gewachsen. Viele haben mich oft nach einer gesunden, einfachen Mahlzeit für Zwischendurch gefragt. Den Wunsch etwas Ausgewogenes zu essen ohne den Körper zu belasten, aber auch ohne viel Zeit in die Zubereitung zu investieren, ist sehr präsent. Damit sind unsere Suppen und Säfte optimal, um das Training meiner Sportler zu unterstützen und ihnen ein gesundes „Fast Food“ an die Hand zu geben. Mittlerweile ist unsere Welt einfach so, dass das klassische Einkaufen, Zubereiten & Kochen für viele eine Zusatzbelastung darstellt. Diese können wir zum Teil einfach abfangen und die Kunden sowie meine Sportler ein kleines bisschen entlasten.

Thomas redet weiter: Und wenn man berücksichtigt, wie viele unterschiedliche Zutaten in unseren Produkten enthalten sind, kann diese Vielfalt zu Hause meist gar nicht umgesetzt werden, wenn die Zeit für das Kochen eh schon knapp bemessen ist.

Von Saft, Detox und echter Handarbeit_pressgut_5Von Saft, Detox und echter Handarbeit_pressgut_8 Von Saft, Detox und echter Handarbeit_pressgut_9Jana: Auch wenn wie von Euch beschrieben die Zeit für das klassische Kochen vielleicht weniger geworden ist, konnte man in den letzten 1-2 Jahren beobachten, dass sich das Ernährungs- sowie das allgemeine Gesundheitsverhalten verändert hat: Viele Menschen beschäftigen sich mit diesen Themen intensiv, hinterfragen die Lebensmittelindustrie und achten genau darauf, was sie essen. Bemerkt ihr diese Einstellung auch bei Euren Kunden?

Thomas. Ja, auf jeden Fall. Natürlich nicht bei allen, aber wir haben viele Kunden, bei denen man merkt, dass sie sehr aufgeklärt sind und viele Dinge hinterfragen.

Astrid spricht weiter: Ich merke es auch im sportlichen Bereich. Viele Klienten betreue ich tatsächlich schon seit Jahren und da kann man solch einen Verlauf gut beobachten. Oft läuft es Step by Step: erst wird der Zucker aus dem Kaffee weg gelassen, Fertigprodukte werden gemieden und die Zartbitterschokolade wird bewusst genossen und nicht zwischendurch verschlungen. Das ist ein Prozess, der zwar langsam verläuft, aber stetig. Und das „Dranbleiben“ ist dabei viel wichtiger als die schnelle Umsetzung, der es evtl. an Nachhaltigkeit fehlt.

Thomas ist wieder dran: Es kommen zunehmend viele Allergiker zu uns, die unterschiedliche Unverträglichkeiten mitbringen und mit den ganzen Fertigprodukten und Zusatzstoffen nicht mehr klarkommen. Eine Paradekundin hat wirklich sehr viele Unverträglichkeiten, kommt mit unseren „cleanen“ Produkten aber super zurecht. Das freut uns natürlich sehr und unterstützt unsere „Saftmission“!

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Jana: Wir springen mal ein bisschen. Habt ihr für 2016 konkrete Ziele?

Thomas und Astrid im regen Wechsel: Wir wollen unsere Verkaufs- und Abnahmestellen auf jeden Fall erweitern und uns damit räumlich ausdehnen. Bisher läuft das super und nach und nach sind unsere „Pressgüter“ in immer mehr Restaurants und Fitnessanlagen vertreten. Darüber hinaus arbeiten wir an einer Lösung, um Firmen mit unseren Produkten zu versorgen, die ihren Mitarbeitern damit etwas Gutes tun wollen. Aber auch vor Ort in unserem Laden wollen wir die Räumlichkeiten vielfältiger nutzen und z. B. nette Privatveranstaltungen und Workshops anbieten.

 

Jana: Meine abschließende Frage: welcher ist Euer persönlicher Lieblingssaft?

(Pause und unentschlossene Stille, die von Astrid gebrochen wird.)

Astrid: Ich bin absoluter Fan von dem weißen Saft!

Thomas: Bei mir ist der Grünkohlsaft ganz weit oben oder der Möhrensaft zum Frühstück!

Anmerkung der „Redaktion“: Diese Frage artete bei Thomas in eine liebevolle Charakteristik aller Säfte aus. Spätestens hier wurde die wahre Antwort auf die Frage klar: der Mann liebt jedes seiner Produkte und „den Einen“ gibt es nicht!

 


 

An dieser Stelle vielen Dank an Astrid & Thomas, die sich die Zeit für das Interview genommen haben sowie an meinen Herzensfotografen, der für die ganzen tollen Bilder verantwortlich ist!

Nach dem „offiziellen Teil“ haben wir es uns noch gemütlich gemacht und durften neben dem Saftgenuss auch die weiteren Kochkünste der beiden genießen. Testurteil: sehr gut!

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Wart Ihr selbst evtl. schon mal im pressgut oder habt Ihr den Onlineshop genutzt? Falls ja, wie sind Eure Erfahrungen?

Falls nicht, hier die Kontaktdaten:
St.-Jürgen-Straße 132
28203 Bremen
Telefon: 42169500171
E-Mail: kontakt@press-gut.de

Freut Euch als nächstes auf einen tollen Bericht des Bremer Blogger Frühstück, das ich gemeinsam mit der lieben Ina von „Ani´s Fitnessration“ und dem pressgut-Duo am kommenden Samstag veranstalte! Leckere Frühstücksrezepte? Sind auch dabei!

FEED YOUR FITNESS!
Eure Jana

4 Kommentare

  1. einfach mal wieder perfekt, die Bindung und die Überzeugung an solche Blogs und deren Infos überzeugen mich so, dass ich diese Drinks mir gleich besorgen mus 😉

  2. Pingback: Einmal entgiften, bitte! Detox was ist das? - AntonellasBackblog - AntonellasBackblog

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