Vegan Challenge – das Finale

Teil 2 des Interviews über ein veganes Experiment.

In einem meiner ersten Beiträge habe ich über Katha & Jörg berichtet, die das neue Jahr mit einer „Vegan Challenge“ begonnen haben. Gerne könnt ihr HIER nachlesen, was die beiden dazu bewogen hat und welche Erwartungen sie an den tierfreien Monat hatten.

Vegan Challenge das Finale

Wie fast alle Frauen bin ich von Natur aus neugierig und wollte natürlich wissen, ob die Erwartungen erfüllt wurden und ob es Herausforderungen gab, die gemeistert werden mussten. Hier das Resümee aus einem kleinen Mailinterview sowie die zwei neuen Lieblingsrezepte der beiden.

Jana: Wie geht es Euch?

Katha & Jörg: Sehr gut!

 

Jana: Resümiert doch mal Eure Erfahrungen mit der „Vegan Challenge“!

Katha: Die ersten 3-4 Tage ging es mir nicht so gut mit der Umstellung. Ich war total schlapp und hatte teilweise Bauchschmerzen. Aber danach wurde es schnell besser. Man fühlt sich auf jeden Fall nach keiner Mahlzeit „übervoll“ und man ist viel länger gesättigt.

Jörg: Ich habe die Umstellung sofort super vertragen. Ich fühle mich wirklich um einiges fitter.

 

Jana: Hattet ihr das Gefühl stark auf etwas verzichten zu müssen? Wenn ja, auf was?

Katha: Mir fehlt der Kaffee, den ich sonst immer mal zwischendurch getrunken habe oder ein Stückchen Kuchen 🙂

Jörg: Mir fehlt auch am meisten der Kaffee.

 

Jana: Wie seid ihr damit umgegangen?

Jörg: Für mich sind Matcha-Shakes ein guter Ersatz.

Katha: Ich mache mir dann stattdessen einen Caro-Kaffee mit Hafermilch und Agavendicksaft. Bei kleinem Heißhunger esse ich eine Banane oder Nüsse. Zweimal sind wir allerdings schon „schwach“ geworden.

 

Jana: Was hat Euch schwach gemacht?

Katha: Ein Latte Macchiato mit einem Stück „nicht veganem“ Kuchen und eine Portion Pommes mit Majo & Ketchup. Deshalb werden an die 30 Tage nochmal 6 Extratage drangehangen.  Vegan Challenge - das Finale Sünde

Jana: Dann bleiben wir bei den veganen Leckereien: welches ist Euer bisheriges Lieblingsrezept?

Katha: Ich habe mein Lieblingsfrühstück gefunden: die „Apfel-Zimt-Hirse-Creme“. Die ist etwas zeitaufwändiger und wird deshalb bei uns nur am Wochenende gemacht; aber mir schmeckt sie einfach total gut weil sie so an Milchreis erinnert.

Jörg: Mir hat das sogenannte „Fast-Life-Sandwich“ super geschmeckt. Das ist unter anderem mit Räuchertofu und Avocado. Aber tatsächlich mochte ich fast alles, was wir zubereitet haben. Manchmal fehlte mir es etwas an Würze, aber hier muss man den Dreh erstmal herausbekommen, gerade wenn man zuvor wenig gekocht hat.

Vegan Challenge - das Finale 4Vegan Challenge - das Finale 5

Jana: Welche Veränderungen in Bezug auf Euren Körper und Euer Wohlbefinden nehmt ihr wahr?

Jörg: Ich habe schon etwas abgenommen und fühle mich einfach generell nicht mehr so schlapp und träge.

Katha: Ich fühle mich insgesamt auch fitter und wacher!

 

Jana: Wie sieht Eure Ernährung nach der Vegan Challenge aus?

Katha: Wir möchten auf jeden Fall einiges beibehalten, da man einfach wirklich ein besseres Sättigungsgefühl hat. Aber auf ein frisches Ei, schwarzen Tee und ein Brötchen mit Käse möchte ich nicht verzichten.


 

Ich finde es klasse, dass die beiden Ihr Experiment so super durchgezogen haben und sich – zumindest erstmal zeitweise – von ihren alten Ernährungsgewohnheiten gelöst haben, um eine andere Art des Essens kennenzulernen. Vielleicht bringen Euch die beiden Lieblingsrezepte der beiden auch auf den Geschmack:

Katha´s Favorit: Apfel-Zimt-Hirse-Creme á la Attila HildmannVegan Challenge - das Finale
Zutaten:
150g Hirse
500 ml Hafermilch (oder anderer Pflanzendrink)
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1 EL Cashewmus (oder anderes Nussmus)
35g Agavendicksaft (oder Reissirup)
1 Apfel
40g getrocknete, ungezuckerte Cranberrys

Zubereitung:

  1. Hirse mit der Hafermilch in einen Topf geben und kurz aufkochen. Bei kleiner Hitze ca. 35-40 Min. köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Bei Bedarf noch etwas Pflanzendrink hinzugeben.
  2. Zimt, Salz, Cashewmus und Agavendicksaft hinzugeben und verrühren.
  3. 10 Min. in einem flachen Gefäß in den Tiefkühler stellen.
  4. Den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den Cranberrys über die Creme geben!
  5. FEED YOUR FITNESS!

 

Jörg´s Favorit: Fast-Life-Sandwich á la Attila HildmannVegan Challenge_das Finale 1
Zutaten:
200g Räuchertofu
2 EL Bratöl
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 Möhre
50g gemischte Blattsalate
20g Alfalfa Sprossen
1 Tomate
1 Avocado
4 Scheiben dünnes Vollkornbrot (oder Vollkornbrötchen)
1 EL Cashewmus

Zubereitung:

  1. Den Räuchertofu in dünne Scheiben schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen und den Tofu kross anbraten. Salzen, pfeffern und beiseite legen.
  2. Die Möhre schälen uns raspeln. Den Salat, die Sprossen und die Tomate waschen und trocknen. Die Tomate in Scheiben schneiden. Die Avocado halbieren, entkernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in Scheiben schneiden.
  3. Die Brotscheibe mit Cashewmus bestreichen und mit dem Salat, dem Räuchertofu, dem anderen Gemüse sowie der übrigen Brotscheibe belegen.
  4. FEED YOUR FITNESS!

 

Mich interessiert brennend: Welche Erfahrungen habt Ihr mit einer Ernährungsumstellung gemacht? Wie sah diese aus und was habt Ihr langfristig verändert?

Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

FEED YOUR FITNESS!
Eure Jana

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